Fornet

Produktvorteile:

  • Regenbeständig bereits nach 2 Stunden

  • Schnelle Anfangswirkung

    speziell in der Bekämpfung der breitblättrigen Unkräuter

  • Sehr gute Verträglichkeit in allen Silo - und Körnermaissorten

  • Breiter Anwendungszeitraum von 2- bis 8- Blatt - Stadium des Mais

  • Idealer Mischpartner für Triketone, Acetaniline, Terbuthylazin und Dicamba

 

Herbizid in Mais

Pfl.-Reg.-Nr. 2959
Wirkstoff(e) Nicosulfuron, 60 g/l (6 % w/w)
Formulierung Öldispersion (OD)
Packungsgröße(n) 1 Liter, 5 Liter

Eigenschaften und Wirkungsweise
Fornet ist eine optimierte neue Formulierung des Wirkstoffs Nicosulfuron, welche auf einer öligen Dispersion mit einem neuen Netzmittel basiert. Dadurch wird Aufnahmegeschwindigkeit und Aufnahmemenge des aktiven Wirkstoffes in das Blatt der Zielpflanzen verbessert. Dies führt zu einer deutlich rascheren Regenfestigkeit, die bereits nach 2 Stunden erreicht wird.
Die Aufnahme des Wirkstoffes erfolgt hauptsächlich über das Blatt, zu geringem Teil aber auch über die Wurzeln. Durch die neue Technologie der Formulierung zeigen sich die Symptome des Absterbeprozesses an den Blättern der Ungräser und Unkräuter früher, d. h. die Wirksamkeit von Nicosulfuron, insbesondere
gegen Quecke, Borstenhirse-Arten, Mohrenhirse, Kamille, Vogelmiere und Stiefmütterchen ist verbessert. Die Wirkungsweise erfolgt über die Hemmung des Enzyms Acetolactat Synthase (ALS) in den Zellen der Unkräuter und - gräser. Diese stellen das Wachstum unverzüglich ein, verfärben sich und sterben anschließend langsam ab. Wirkungsmechanismus (HRAC): B

Anwendungsempfehlung
Der Einsatz von Fornet erfolgt zwischen dem 2- bis 8-Blattstadium des Maises im Nachauflauf. Die Unkräuter sollten zum Zeitpunkt der Applikation bereits aufgelaufen sein und sich im 2- bis 4-Blattstadium befinden. Ungräser werden vom 2-Blattstadium bis zur Bestockung erfasst. Die Quecke sollte 4 – 6 Blätter gebildet haben. Zur Erweiterung des Wirkungsspektrums gegen zweikeimblättrige Unkräuter empfehlen wir eine Tankmischung mit einem entsprechenden Mischungspartner.

 

 

Empfehlung für Tankmischungen

0,75 l/ha Fornet + 0,3 kg/ha Casper®
Die Tankmischung Fornet + Casper® zeichnet sich durch ein sehr breites Wirkungsspektrum gegen Unkräuter und Ungräser aus und eignet sich besonders für Standorte mit ausdauernden Unkräutern, z.B. Ackerwinde und Distel. Die ölhaltige OD Formulierung des Fornets verleiht der Kombination dabei eine additive Verbesserung. Die Wirkungsbreite und der hohe Wirkungsgrad eröffnen eine hohe Flexibilität für die Anwendung. So ist der Einsatz dieser Kombination sowohl als alleinige Maßnahme, in Tankmischung, als auch in Spritzfolge möglich. Besonders durch die gute Maisverträglichkeit ist eine wichtige Grundlage für die späten Anwendungen dieser Herbizidkombination sichergestellt.
Fornet nach Möglichkeit bei wüchsigen Bedingungen und Temperaturen von 10 bis 25 °C einsetzen, wobei die Tag / Nachtschwankungen nicht über 20 °C liegen sollten. Der Mais sollte zum Zeitpunkt der Anwendung eine gute Wachsschicht ausgebildet haben. Nach Regenperioden einen Tag warten, bis sich die Wachsschicht neu gebildet hat. Bei Temperaturen über 25 °C und intensiver Sonneneinstrahlung sollte die Anwendung verschoben werden. Nach der Anwendung von Fornet sollte 2 Stunden kein Niederschlag fallen. Fornet nicht anwenden, wenn der Mais unter Frost, extremer Trockenheit, Staunässe oder Nährstoffmängel bzw. Krankheiten und Schädlingsbefall leidet.

 

Resistenzmanagement
Fornet enthält den Wirkstoff Nicosulfuron, welcher zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe zählt, deren Wirkungsmechanismus von HRAC (Herbicide Resistance Action Committee) in die Gruppe B eingestuft wurde. Werden diese Herbizide über mehrere Jahre auf derselben Fläche eingesetzt, ist eine Selektion von resistenten Biotypen möglich. Deshalb kann unter besonders ungünstigen Bedingungen eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels nicht ausgeschlossen werden. Die von Belchim Crop Protection empfohlene Aufwandmenge ist daher unbedingt einzuhalten.

Kulturverträglichkeit
Schäden an der Kulturpflanze sind möglich. Unter ungünstigen Witterungsbedingungen sind Schäden an Folgekulturen, insbesondere Wintergetreide, möglich. Nach bisherigen Erfahrungen wird Fornet von den meisten geprüften, Silound Körnermaissorten gut vertragen, wenn keine ungünstigen Bedingungen
vor, während und nach der Anwendung herrschen.

Die Anwendung von Fornet wird aus Verträglichkeitsgründen nicht empfohlen:
- bei kühler, feuchter Witterung
- bei Frost, Frostgefahr und in bereits frostgeschädigten Maisbeständen
- bei anhaltender Trockenheit
- bei Staunässe
- unmittelbar nach einer Regenperiode, durch die die Wachsschicht geschwächt ist
- solange sich Wasser auf Blättern oder in der Blatttüte befindet
- bei Temperaturschwankungen Tag/Nacht von über 20 °C
- bei Temperaturen > 25 °C und gleichzeitig intensiver Sonneneinstrahlung
- bei sich langsam erwärmenden Böden
- in Beständen, die unter Nährstoffmangel, Krankheiten oder Schädlingsbefall leiden
- im Zuchtgarten, in Inzuchtlinien, in der Saatmaisvermehrung sowie in Zuckermais
Maisbestände, die mit Fornet behandelt wurden oder werden sollen, dürfen nicht zusätzlich mit einem Insektizid auf der Basis organischer Phosphorsäure- Ester oder Thiocarbamate behandelt werden, um Mais-Unverträglichkeiten zu vermeiden. Dies gilt für Tankmischungen und Behandlungsfolgen während
vier Wochen vor und nach der Anwendung von Fornet.

Die Anwendung von Fornet ist möglich auf Flächen, die vor, während oder nach der Saat mit Insektiziden auf Pyrethroid-, Neonicotinoid- oder Carbamat-Wirkstoffbasis behandelt wurden.
Als unverträglich für Fornet haben sich nach bisherigen Erfahrungen folgende
Sorten erwiesen: GZ Aldera, Nescio
Die Sortenliste wird laufend aktualisiert. Die jeweils aktuelle Liste finden Sie in der Produktinformation
im Internet unter http://www.belchim.at.
Für nicht geprüfte Maissorten oder für neu zugelassene Maissorten informieren Sie sich bzgl. der Herbizidverträglichkeit bitte auch bei den Züchtern bzw. deren Vertriebspartnern.
Folgende Sorten können nach bisherigen Erfahrungen behandelt werden:
Aarley, Acces, Adexx, Amadeo, Ambrosini, Ambrosius, Amelior, Angelo, Anjou 249, Anjou 277, Anjou 456, Arabica, Arobase, Austria 266, Austria 290, Austria 390, Banguey, Benicia, Brissac, Campari, Candidat, Clarica, Conca, Crispi, Curasso, Cuzco 251, Delitop, Deltastar, DK 210, DK 250, DK 256, DK 312, DK 391, DK315, DK353, DK440, DKC2949, DKC 2960, DKC2971, DKC3420, DKC3471, DKC3472, DKC3476, DKC 3511, DKC3660, DKC3759, DKC3871, DKC3984, DKC4005, DKC4213, DKC4350, DKC4475, DKC4622, DKC4626, DKC4845, DKC4851, DKC4860, DKC4883, DKC4990, DKC5143, DKC5150, Doncarlo, Dracila, Early Star, Energystar, ES Anabelle, ES Beatle, ES Bombastic, ES Cobra, ES Fortress, ES Palazzo, ES Ranger, ES Turbo, ES Ultrastar, Eurostar, Exxtrem Duo, Fantastic, Friedrixx, Friedrixx Duo, Fuxxol, Galastar, Garbure, Gomera, Grandioso, Haiti, Heliostar, Husar, Juxxin, Kapsus, Karmas, Katalina, Kohrens, KWS1393, KWS 2345, Lacta, Lancelot, Lavena, Levanta, LG 23.06, LG 3220, LG 3226, LG3320, LG3330, Loretto, Lotus, Magister, Mammuth, Marcello, MAS 21 D, MAS 33A, Maxxis, Maxxis Duo, Monalisa,
Moncada, Monika, Morisat, Moskita, Musinia, Nemesis, Nerissa, Nexxos, NK Borago, NK Falkone, NK Gitago, NK Ravello, NKLUGAN, Norfolk, Nuestro, P9000, P9400, Panther, Pantherduo, Phantom, Phoenix, Pixxia, PR36P85, PR37B04, PR37B63, PR37D25, PR37K92, PR37N01, PR37N54, PR37W05, PR37Y12, PR38A79, PR38B12, PR38B85, PR38F10, PR38M27, PR38N86, PR38V31, PR38V45, PR38Y12, PR39B22, PR39D81, PR39F58, PR39G12, PR 39H32, PR39R86, PR39T13, PR39T45, PR39W45, Quintis, Raissa, Ribera, Roberto, Roissi, Romario, Ronaldinio, Saari, Sacoco, Salasso, Salotto, Saxxoo, Secura, SL Gasparo, Soulages, Stratos, Suarta, Talentic, Tarro, Texxud, Texxud Duo, Vancouver, Virginia, Vitalina, Zidan.

Nachbau
Fornet ist nach zwei Monaten nahezu vollständig im Boden abgebaut. Daher kann Fornet in üblichen Fruchtfolgen uneingeschränkt eingesetzt werden. Bei vorzeitigem Umbruch können Mais und Sojabohne nach vorherigem Pflügen nachgebaut werden. Wenn durch anhaltende Trockenheit der Wirkstoffabbau verzögert sein sollte, wird im Anwendungsjahr der Nachbau von Raps und Zwischenfrüchten nicht empfohlen.

Anwendungstechnik
Ansetzen der Spritzbrühe und Spritzenreinigung siehe allg. Hinweise Seite 380 Wasseraufwandmenge 200 bis 400 l/ha.

Auflagen
Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren. Auflagen zum Schutz des Anwenders Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel und frisch behandelten Pflanzen vermeiden.
Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

Hersteller
Ishihara Sangyo Kaisha Ltd., Japan
3-15, Edobori 1-chome
Nishi-ku, Osaka 550-0002

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