Teppeki

Produktvorteile:

  • · Wirkungsstark

    • langanhaltende Wirkung gegen alle Blattlausarten

    • erfasst versteckt sitzende Läuse

    • systemische und translaminare Verteilung

  • Wetterunabhängig

    • lichtstabil und regenbeständig

  • Umwelt – und Nützlingsschonend

    • schneller Abbau im Boden

    • kein Risiko für Grundwasserkontamination

    • neutral auf Marienkäfer, Schlupfwespe, Florfliege, u.a.

  • Einzigartig

    • keine Kreuzresistenz zu anderen Insektiziden

 

Insektizid in Kartoffeln, Winterweizen, Hopfen und Kernobst
Pfl.-Reg.-Nr. 3383
Wirkstoff(e) Flonicamid, 500 g/kg (50 % w/w)
Kaolin (Al.-silikat), 100 g/kg Füllstoff
Natriumchlorid, 140 g/kg Füllstoff
Formulierung Wasserdispergierbares Granulat (WG)
Packungsgröße(n) 500 g, 2 kg

Eigenschaften und Wirkungsweise
Teppeki enthält den Wirkstoff Flonicamid und wirkt gegen ein breites Spektrum von Blattläusen.
Andere Insekten, wie Milben (Acarina), Käfer (Coleoptera), Schmetterlinge (Lepidoptera) oder Zweiflügler (Diptera) können mit Teppeki nicht bekämpft werden.
Der Wirkstoff wird systemisch, akropetal und translaminar in der Pflanze verteilt, sodass auch Blattläuse an der Blattunterseite sicher erfasst werden. Flonicamid wird durch Kontakt und Saugtätigkeit innerhalb kurzer Zeit aufgenommen. Die Blattläuse stellen ca. 1 h nach Aufnahme die Saugtätigkeit, die
Honigtauproduktion und somit die Schädigung der Pflanze ein. Die Absterbeerscheinungen sind von den Umweltbedingungen und dem Stadium der Insekten abhängig und können nach 2 - 5 Tagen beobachtet werden. Teppeki ist sehr lichtstabil und nach ca. 3 Stunden regenfest. Es besitzt eine ausgeprägte Dauerwirkung gegen alle Stadien der Läuse. Der exakte Wirkmechanismus von Flonicamid wird zur Zeit noch erforscht. Bisher durchgeführte Studien zeigen, dass Flonicamid nicht an den Wirkorten der Neonicotinoide, Organophosphate, Carbamate und Pyrethroide wirksam ist. Wirkstoffwechsel mit Flonicamid stellen somit einen wichtigen Bestandteil im Insektizid-Resistenz-Management (IRM) dar, da es einen neuartigen Wirkmechanismus besitzt und keinerlei Kreuzresistenzen zu bereits vorhandenen
Wirkstoffen bisher beobachtet wurden.
Wirkungsmechanismus (IRAC): 29

Anwendungsempfehlung
Teppeki wird nach Erreichen der Schadschwellen bzw. nach Befallsbeginn zu Beginn der Entwicklung der Blattlauspopulation angewendet.

Kartoffeln
160 g/ha zur Bekämpfung aller wichtigen Blattläuse, wie Grüne Pfirsichblattlaus, Faulbaumlaus, Kreuzdornlaus, Grünstreifige Kartoffelblattlaus und Grünfleckige Kartoffelblattlaus.
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden. Die Übertragung des Y-Virus wird nicht immer in hinreichendem Maße verhindert.

Winterweichweizen
140 g/ha zur Bekämpfung aller wichtigen Blattlausarten, wie Großer Getreideblattlaus, Bleicher Getreideblattlaus und Hafer- oder Traubenkirschenblattlaus.

Kernobst
70 g/ha (max. 210 g/ha) und m Kronenhöhe zur Bekämpfung aller wichtigen Blattlausarten, wie Mehlige Apfelblattlaus, Grüne Apfelblattlaus und Mehlige Birnenblattlaus sowie Zitronenlaus. Die Blutlaus wird von Teppeki teilweise miterfasst. Durch den Schutz der natürlichen Gegenspieler der lutlaus kann eine hinreichende Bekämpfung der Blutlaus erreicht werden.
Bei schwer bekämpfbaren Lausarten wie Blutlaus empfiehlt sich ein Zusatz von Netzmittel wie z.B. Proagro® Netzmittel. Dies erhöht die Wirkung. Unter Einbeziehung eines Insektizid - Resistenz - Managements (IRM) ist nach der zweiten Spritzung eine Behandlung mit einem Produkt aus einer anderen chemischen Gruppe mit einer anderen Wirkungsweise durchzuführen.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Hopfen
180 g/ha zur Bekämpfung der Hopfenblattlaus (Phorodon humuli). Eine optimale Benetzung sichert eine nachhaltige Bekämpfung. Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode, auch keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen, diesen Wirkstoff enthaltenden Mitteln.
In Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Kulturpflanze werden folgende Aufwandmengen festgelegt:
0,04 - 0,11 kg/ha Von Stadium 31 (10 % der Gerüsthöhe erreicht)
bis Stadium 37 (70 % der Gerüsthöhe erreicht)
0,11 - 0,18 kg/ha Ab Stadium 37 (70 % der Gerüsthöhe erreicht)

Pflaumen (Zwetschken)
70 g/ha/m Kronenhöhe zur Bekämpfung aller wichtigen Blattlaus-Arten. Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Kulturverträglichkeit
Teppeki wird nach bisheriger Kenntnis in allen Kartoffel- und Weizensorten sowie im Kernobst und Hopfen gut vertragen.

Anwendungstechnik
Ansetzen der Spritzbrühe und Spritzenreinigung siehe allg. Hinweise Seite 380 Vor jeder Applikation ist sicherzustellen, dass Teppeki vollständig aufgelöst ist und bei laufendem Rührwerk ausgebracht wird. Die Auflösung von Teppeki ist nicht von der Wassertemperatur oder dem pH-Wert abhängig. Die Düsengröße und die Wasseraufwandmenge ist dem Stand der Kultur und der Bestandsdichte anzupassen, damit eine gute Benetzung und Durchdringung des Bestandes gewährleistet ist. Eine Abdrift oder ein Verwehen von Spritzflüssigkeit ist zu vermeiden.

Mischbarkeit
Nach bisherigen Erfahrungen ist Teppeki mit gebräuchlichen Fungiziden mischbar. Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind dabei zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Auflagen
Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.
Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
Auflagen zum Schutz des Anwenders
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel und frisch behandelten Pflanzen vermeiden.
Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

 

Zulassungsinhaber
ISK BIOSCIENCES Europe N.V.
Pegasus Park, De Kleetlaan 12B,
B-1831 Diegem

Hersteller
Ishihara Sangyo Kaisha Ltd., Japan
3-15, Edobori 1-chome
Nishi-ku, Osaka 550-0002

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